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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Praktikumsordnung

Bei der Durchführung der Physikalischen Grundpraktika an der Technischen Universität Berlin zu beachten:

 

1.       Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Praktika sind in Arbeitsgruppen eingeteilt, die nach Arbeitsplänen arbeiten. Diese Arbeitspläne finden Sie auf unserer Homepage: http://www.ioap.tu-berlin.de/grundpraktikum/ sowie in Papierform an den schwarzen Brettern der Physikalischen Grundpraktika  am Eingang ER 169 sowie im EW-Erdgeschoss und 1. OG, damit sich Studierende vorher auf die zu bearbeitenden Praktikumsaufgaben vorbereiten können. Die Aufgaben werden in der Nummerierung des Praktikumsbuches nach Themenkreisen aufgeführt, gefolgt vom Raum, in dem das Experiment stattfindet.

Praktikumsteilnehmende können das Praktikumsbuch, sofern sie es sich nicht kaufen, in der Lehrbuchsammlung für ein komplettes Semester (+1 Woche danach) ausleihen – dazu ist die

Vorlage einer Bescheinigung erforderlich, die in der Praktikumsausgabe N10 erhältlich ist. Auch als Online-Version ist das Praktikumsbuch über die Universitätsbibliothek als E-Book bei Springerlink unter link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-49023-5 verfügbar. TU-Angehörige können sich über das TU-Netz kostenfrei nach der Kapitelauswahl die einzelnen Themenkreise als PDF-Datei ausdrucken, herunterladen oder anzeigen lassen. Für Externe ist dies gegen eine Gebühr möglich.

2.       Pünktliches Erscheinen und fachliche Vorbereitung sind unbedingt erforderlich, so dass mit den Einführungsgesprächen zu den Aufgaben pünktlich begonnen werden und eine physikalische Diskussion erfolgen kann. Wer die Einführung ganz oder teilweise versäumt oder nicht vorbereitet ist, hat an dem betreffenden Tag keinen Anspruch mehr auf Zuteilung einer Aufgabe.

3.       Teilnehmende dürfen erst dann mit der Arbeit an einer Apparatur beginnen, wenn der Tutor oder die Tutorin den Arbeitsplatz freigegeben hat, insbesondere nach Abnahme elektrischer Schaltungen.

4.       Es ist grundsätzlich kein Zubehör eigenmächtig von anderen Plätzen zu entnehmen. Ist das Zubehör eines Arbeitsplatzes unvollständig oder schadhaft, so ist darauf hinzuweisen.

5.       Nach Beendigung der Praktika ist jeder Arbeitsplatz in aufgeräumtem und gesäubertem Zustand zu verlassen. Eingetretene Schäden sind zu melden.

6.       Der Teil der Protokolle, der alle Beobachtungen und Messungen in der „Urfassung“ enthält wird schon während der Praktikumszeit so weit als möglich angefertigt. Er hat den Charakter eines Dokuments und darf daher nicht mit Bleistift geschrieben sein. Radierungen und spätere Eintragungen sind nicht gestattet. Der Tutor oder die Tutorin setzt einen Unterbrechungsstempel an die Stelle des Protokolls, an der die Eintragungen am Versuchstag beendet worden sind. Im Anschluss an den Unterbrechungsstempel können nun auch nachträgliche Ergänzungen, Erläuterungen und Beschreibungen folgen, wie sie zur Vervollständigung des Protokolls notwendig sind. Ausgenommen davon ist nur das Ausfüllen vorher angelegter Tabellen (z. B. Mittelwertbildungen, Umrechnungen usw.). Bei den Messwerten in den Tabellen dürfen keinesfalls Änderungen oder Zusätze vorgenommen werden. Die handschriftlichen Tabellen können auch in digitalen Formaten weiterverarbeitet werden. Die Beschreibung des Versuchs und andere Erläuterungen sollen kurz aber klar gefasst sein, so dass ein sachkundiger Leser den Zusammenhang versteht. Graphische Darstellungen von Hand sind auf geeignetem Papier zu zeichnen (Millimeterpapier, logarithmisches Papier, etc.) oder digital zu erstellen.

7.       Die Aufgabentestate, ohne die eine Aufgabe nicht angerechnet wird, müssen nach einer Woche, spätestens innerhalb von zwei Wochen nach dem Praktikumstag, eingeholt werden. Ihre Erteilung setzt voraus, dass der Student in Rücksprachen nachweist, dass er die Grundlagen der Versuche beherrscht, sinnvoll experimentiert und die Ergebnisse kritisch analysiert hat.

8.       Es ist unbedingt erforderlich, dass die Praktikumsteilnehmenden an den für sie festgesetzten Praktikumstagen erscheinen. Nur in begründeten Ausnahmefällen (z. B. Krankheit) kann ein Fernbleiben entschuldigt werden, und zwar auch nur dann, wenn umgehend eine Benachrichtigung an die Praktikumsleitung (Tel. (030) 314 230 71 - auch Anrufbeantworter oder per mail an gp@physik.tu-berlin.de) mit Angabe des Grundes (z. B. Krankheit) und vermuteter Dauer der Abwesenheit erfolgt. Auf jeden Fall muss jeder versäumte Praktikumsnachmittag nachgeholt werden. Ein Nachholtermin ist sobald als möglich bei dem technischen Mitarbeiter unter Vorlage eines Attestes zu beantragen. Alle vorgeschriebenen Praktikumsaufgaben müssen bis zum Schlusstestat-Tag des Semesters bearbeitet und testiert sein. Dieser Tag liegt eine Woche nach dem letzten Praktikumstag und ist im Praktikumsplan angegeben.

9.       Praktikumsteilnehmende, die in einem Semester nicht alle vorgeschriebenen Praktikumsaufgaben testiert erhalten, müssen er an den Physikalischen Grundpraktika erneut teilnehmen (erneute Anmeldung über das MOSES-Konto!). Es besteht jedoch kein Anspruch auf einen Praktikumsplatz im nächsten Semester. Sind mehr als die Hälfte der Praktikumsaufgaben ordnungsgemäß durchgeführt und testiert, kann, sofern eine nachvollziehbare Begründung, wie etwa eine mehrwöchige Arbeitsunfähigkeit vorliegt, eine Teilanerkennung erfolgen. Sie wird schriftlich durch die Praktikumsleitung ausgestellt. Im folgenden Semester ist dann ein reduziertes Programm, das allerdings mindestens aus 6 Praktikumsaufgaben besteht, zu bearbeiten.

10.   Nach jedem Semester sind die Praktikumsprotokolle dem Gruppentutor oder der Gruppentutorin zur Kontrolle der Vollständigkeit und Eintragung der Zahl der erledigten Themenkreise und Aufgaben zu übergeben. Dabei keine Klarsichthüllen und keine Aktenordner verwenden. Nach einer Abschlussdurchsicht durch die Veranstaltenden wird, falls keine Beanstandungen auftreten, eine Beurteilung „bestanden“ als Hausaufgabenkriterium im Student Lifecycle Management System eingetragen. Bescheinigungen über einen erfolgreichen Abschluss der im Studienplan vorgeschriebenen Praktika werden nur in schriftlich begründeten Ausnahmefällen (z. B. bei Übergang an eine andere Hochschule, Stipendiumsantrag oder dgl.), und nach Vorlage der Protokolle, ausgestellt.

11.   Am Anfang des Folgesemesters können die Protokollhefter abgeholt werden (Details siehe Homepage). Falls sie nach spätestens 24 Monaten nicht abgeholt worden sind, werden sie vernichtet.

12.   Die Praktikumsleitung behält sich ausdrücklich vor, in Sonderfällen abweichende Regelungen zu treffen.

Die Praktikumsordnung ist den Studierenden über die Homepage der Praktika zugänglich.

    Technische Universität Berlin, Fakultät II, Mathematik und Naturwissenschaften, Institut für Optik und Atomare Physik, Sekr. ER 1-1, Straße des 17.Juni 135, 10623 Berlin

    Prof. Dr. U. Woggon, Dr. Oliver Schöps

    März 2017

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