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TU Berlin

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Wahlpflichtfach Röntgenphysik

Röntgenstrahlen ermöglichen einzigartige physikalische Experimente in den Bereichen Spektroskopie, Streuung und Bildgebung, die in nahezu allen Bereichen der Physik genutzt werden: von der Molekülphysik zur Festköperphysik, von Materialwissenschaften hin zur Nanostrukturphysik, von elementaren Wechselwirkungen zwischen Licht und Materie zu Studien angewandter Probleme im Magnetismus - die Liste ließe sich sehr lange fortsetzen. Auch außerhalb der Physik werden Röntgenmethoden vielfach in Forschung, Entwicklung und Anwendung genutzt: in Chemie, Biologie, Medizin bis hin zur Archäologie und Kunstgeschichte. Derzeit findet in der Entwicklung Beschleuniger-basierter Röntgenquellen eine Revolution statt, hin zu immer brillanteren, kohärenteren Quellen, die mit extrem kurzen und intensiven Röntgenpulsen neuartige Experimentierfelder insbesondere in der Physik eröffnen.

Das Wahlpflichtfach Röntenphysik im M.Sc. Physikstudium beschäftigt sich in zwei aufeinander aufbauenden Vorlesungen mit diesen Entwicklungen und behandelt die Wechselwirkung zwischen Röntgenstrahlung und Materie, moderne Methoden der Erzeugung und Konditionierung von Röntgenstrahlung bzw. Synchrotronstrahlung und wie sich deren Eigenschaften mittels Spektroskopie, Streuung und Bildgebung für Forschung in Physik und anderen Naturwissenschaften nutzen lassen. Neben den Grundlagen geben die Vorlesungen auch einen Überblick über Anwendungen der Methoden in den verschiedenen Wissenschaften.

"Hands on experience" und praktische Einblicke in die aktuelle Forschung mit Röntgenstrahlung im Labor und an Großforschungseirichtungen wie BESSY II in Berlin Adlershof vermittelt das zugehörige Praktikum.

Die Modulbeschreibung finden sie hier: pdf (PDF, 41,8 KB)

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